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Bergdorf Lerbach im Harz 51° 45' 15'' nB 010° 17' 42'' öL 300 - 400m üNN
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Der Harzer-Hexen-Stieg - Etappen


Auf alten Handelswegen: Von Osterode nach Buntenbock (ca. 12 km, ca. 3,5 Std.)

Die schmucke Fachwerkstadt Osterode ist Ausgangspunkt der Wanderung. Von hier, aus dem Harz-Kornmagazin (heute das Rathaus), wurde einst die Ernährung der Erzbergarbeiter gesichert. Entlang des historischen Hundscher Weges erreichen wir nach zwei Stunden Aufstieg den Marienblick, einen herrlichen Aussichtspunkt in das Lerbachtal.


Das ehemalige Harz-Kornmagazin in Osterode, das heute Sitz der Stadtverwaltung ist.

Übernachtung/Information:

Weiter geht’s auf schönen Waldwegen vorbei am Bärenbrucher Teich nach Buntenbock, dem ruhig und idyllisch gelegenen Ortsteil von Clausthal-Zellerfeld.

Das Oberharzer Wasserregal: Von Buntenbock nach Torfhaus (ca. 23 km, ca. 6,5 Std.)


Am Oberharzer Wasserregal

Kennen Sie den „Sperberhaier Damm“? Das von Hand aufgeschüttete imposante Bauwerk diente einst zur Wasserversorgung der Clausthaler
Mienen, ebenso wie die zahlreichen Teiche, Gräben und Wasserläufe
( = unterirdische Kanäle) des Oberharzer Wasserregals.
Die Mundlöcher, Ein- und Austrittsstellen des Wassers in die Unterwelt, sind teilweise noch erkennbar. Achten Sie einmal auf die „Dennert-Tanne“, die harztypischen gelben Hinweistafeln in Form eines Nadelbaums, dem Baustoff der Bergleute. Vorbei an Altenau betreten wir den Nationalpark Harz.

Übernachtung/Information:

  • Altenau
    (auch für Torfhaus, dort nur beschränktes Übernachtungsangebot,
    Tel. 05328/80222)
  • Jugendherberge Torfhaus
    (Tel. 05320/242)
  • Harzklub-Wanderheim
    (Tel. 05323/81758), Nationalparkhaus Altenau- Torfhaus (Tel. 05323/263), Rangerstation
    (Tel. 05320/269)
Mit Glück begegnet uns ein scheuer Luchs - der König der Harzer Wälder, der hier wieder ausgewildert wird. Informieren Sie sich im Nationalparkhaus Torfhaus und schließen Sie sich einer Wanderung mit dem Nationalpark-Ranger an.

 

Durch die Nationalparke: Von Torfhaus über den Brocken nach Drei Annen Hohne (ca. 19 km, ca. 5 Stunden)

Zum Greifen nah erscheint die 1142 Meter hohe Brockenkuppe vom Startpunkt Torfhaus. Hexen-Stieg und Goetheweg sind eins, auf ihm wandern wir dem deutschesten aller Berge entgegen. An den Schilderbäumen des Nationalparks weist uns die hölzerne grüne Hexe den rechten Weg.


Blick von Torfhaus auf den Brocken

Übernachtung/Information:

Hier, entlang dieses Plattenweges verlief einmal die Grenze, die Deutsch-land über 40 Jahre trennte. Das ist Geschichte.  Heute gelangen wir durch die schönsten Hochmoore des Harzes im Nationalpark Hochharz bis zum höchsten Gipfel Norddeutschlands, mit unvergleichlichem Blick.

Schlungsklippen, Ahrensklint, Trudenstein: oberhalb von Schierke führt der Weg vorbei an urigen Felsen und durch dichte Wälder zu unserem Etappenziel, direkt am Bahnhof der Harzer Schmalspurbahn.

Das Talsperrenland: Von Drei Annen Hohne nach Altenbrak (2 Varianten, jeweils ca. 28 km )

Abwärts geht es weiter bis nach Königshütte, wo sich der Weg am Fuß der Ruine der Königsburg teilt.

Entlang der Bode: die nördliche Variante

Warme und kalte Bode vereinigen sich kurz nach dem Abzweig. Entlang der Königshütter Überleitungssperre, hinauf in den Wald nach Rübeland mit den berühmten Tropfsteinhöhlen und dem noch aktiven Tagebau führt uns dieser Weg. Hier stoßen wir wieder auf den Fluß, und folgen ihm auf und ab auf seinem Weg durch Auenwälder und die Wendefurther Talsperre, vorbei an der imposanten Rappbode-Staumauer,
der größten Trinkwasser-Talsperre Deutschlands, bis nach Altenbrak.


Die Rappbode-Talsperre

Natur pur zwischen dichten Wäldern und weiten Wiesen: die südliche Variante

Auf den Pfaden der Kaiser und Könige führt die südliche Strecke über die in den Wald eingebettete Rappbode-Vorsperre und entlang der Hassel-Vorsperre auf die Hochfläche des Mittelharzes mit dem schmucken Kurort Hasselfelde, Endstation der Selketalbahn. Durch den Kurpark führt uns der Weg weiter auf den Köhlerpfad, dem wir, dem würzigen Duft der Holzkohlemeiler nach, bis zum Köhlereimuseum folgen. Nach Altenbrak ist es nun nur noch ein kleiner Sprung.


Die Harz-Köhlerei Stemberghaus

Drei-Annen-Hohne - Rübeland: ca. 15 km, 4 Std.; Rübeland - Altenbrak: ca. 13km, 4 Std.

Drei Annen Hohne - Hasselfelde: ca. 17 km, 5 Std.; Hasselfelde - Altenbrak: ca. 11 km, 3 Std.

Übernachtung/Information:

Übernachtung/Information:

Durchs wildromatische Bodetal: Von Altenbrak nach Thale (ca. 15 km, ca. 4,5 Stunden)

Harzer Forellen! In Altenbrak serviert man sie frisch auf den Tisch. Die leise dahin plätschernde Bode ist ihre Heimat. Ihr folgen wir, vorbei an der Waldbühne nach Treseburg, wo wir ins Naturschutzgebiet Bodetal mit dem „Grand Canyon“ des Harzes einsteigen. Einzigartig ragen die Steilwände auf, Buchen, Fichten und Eiben krallen sich in den Fels. Hinauf und wieder hinunter führt uns der Weg und gewährt atemberaubende Ausblicke. Hier lässt sich die Kondition erproben: Links hoch auf die Roßtrappe? Oder kurz darauf nach rechts, zum Hexentanzplatz?


Blick in den Bodekessel

Übernachtung/Information:

Wer nicht mehr laufen mag, kann auch die Seilbahn wählen. Einen der beiden Abstecher sollte man auf jeden Fall unternehmen, bevor man unten im Tale weiter nach Thale gelangt, dem Endpunkt des Harzer-Hexen-Stieges und gleichzeitig dem Anfang einer ganz anderen Wanderung: Auf dem Harzer-Hexen-Stieg von Thale
nach Osterode!

Die Brockenumgehung: Von Torfhaus über St. Andreasberg, Braunlage und Elend nach Königshütte
(gesamt ca. 36 km, ca. 11 Std.)

Wem der Weg über den Brocken zu beschwerlich ist, für den ist die Brockenumgehung die geeignete Alternative. Von Torfhaus zweigt sie nach Süden ab und führt durch den Nationalpark Harz an der ältesten Talsperre Deutschlands, dem Oderteich, entlang.

Übernachtung/Information:

Auf dem Rehberger Grabenweg erreichen wir die alte Bergstadt St. Andreasberg. Der Rehberger Graben erschloss dem Bergbau im Ort einst das Wasser des Brockengebietes. Die Grube Samson mit dem Kanarienvogelmuseum geben einen guten Einblick in das frühere Leben.
Durch die blühenden Bergwiesen führt der Weg weiter, steigt in das Odertal hinunter und wieder hinauf bis nach Braunlage. Das Wintersportzentrum im Herzen des Harzes ist auch im Sommer beliebt und belebt.
An der Bremke überqueren wir auf dem Weg nach Elend die ehemalige innderdeutsche Grenze und erreichen danach mit dem Hochwasser-schutzbecken bei Mandelholz schon die Ausläufer des Talsperrensystem der Bode. Im idyllischen Steinbachtral, kurz vor Königshütte, trifft die Brockenumgehung wieder auf den Hauptweg.

Mit freundlicher Unterstützung des Harzer Verkehrsverbandes.

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