

|
|
| |
|
Der
Harzer-Hexen-Stieg - Etappen
Auf alten Handelswegen: Von Osterode nach Buntenbock (ca. 12 km,
ca. 3,5 Std.)
|
Die schmucke Fachwerkstadt Osterode ist Ausgangspunkt der
Wanderung. Von hier, aus dem Harz-Kornmagazin (heute das
Rathaus), wurde einst die Ernährung der Erzbergarbeiter gesichert.
Entlang des historischen Hundscher Weges erreichen wir nach
zwei Stunden Aufstieg den Marienblick, einen herrlichen Aussichtspunkt
in das Lerbachtal.
|

Das ehemalige Harz-Kornmagazin in Osterode,
das heute Sitz der Stadtverwaltung ist.
|
Übernachtung/Information:
|
| Weiter geht’s auf schönen Waldwegen vorbei
am Bärenbrucher Teich nach Buntenbock, dem ruhig und idyllisch
gelegenen Ortsteil von Clausthal-Zellerfeld. |
Das Oberharzer Wasserregal: Von Buntenbock nach Torfhaus (ca. 23
km, ca. 6,5 Std.)
|

Am Oberharzer Wasserregal
|
Kennen Sie den „Sperberhaier Damm“? Das von Hand
aufgeschüttete imposante Bauwerk diente einst zur Wasserversorgung
der Clausthaler
Mienen, ebenso wie die zahlreichen Teiche, Gräben und Wasserläufe
( = unterirdische Kanäle) des Oberharzer Wasserregals.
Die Mundlöcher, Ein- und Austrittsstellen des Wassers in die
Unterwelt, sind teilweise noch erkennbar. Achten Sie einmal
auf die „Dennert-Tanne“, die harztypischen gelben
Hinweistafeln in Form eines Nadelbaums, dem Baustoff der Bergleute.
Vorbei an Altenau betreten wir den Nationalpark Harz. |
Übernachtung/Information:
- Altenau
(auch
für Torfhaus, dort nur beschränktes Übernachtungsangebot,
Tel. 05328/80222)
- Jugendherberge
Torfhaus
(Tel. 05320/242)
- Harzklub-Wanderheim
(Tel. 05323/81758), Nationalparkhaus Altenau- Torfhaus
(Tel. 05323/263), Rangerstation
(Tel. 05320/269)
|
| Mit Glück begegnet uns
ein scheuer Luchs - der König der Harzer Wälder, der hier wieder
ausgewildert wird. Informieren Sie sich im Nationalparkhaus
Torfhaus und schließen Sie sich einer Wanderung mit dem Nationalpark-Ranger
an. |
Durch die Nationalparke: Von Torfhaus über den Brocken nach Drei
Annen Hohne (ca. 19 km, ca. 5 Stunden)
|
Zum Greifen nah erscheint die 1142 Meter hohe Brockenkuppe
vom Startpunkt Torfhaus. Hexen-Stieg und Goetheweg sind eins,
auf ihm wandern wir dem deutschesten aller Berge entgegen.
An den Schilderbäumen des Nationalparks weist uns die hölzerne
grüne Hexe den rechten Weg.
|

Blick von Torfhaus auf den Brocken |
Übernachtung/Information:
|
| Hier, entlang dieses Plattenweges verlief einmal
die Grenze, die Deutsch-land über 40 Jahre trennte. Das ist
Geschichte. Heute gelangen wir durch die schönsten Hochmoore
des Harzes im Nationalpark Hochharz bis zum höchsten Gipfel
Norddeutschlands, mit unvergleichlichem Blick.
Schlungsklippen, Ahrensklint, Trudenstein: oberhalb von
Schierke führt der Weg vorbei an urigen Felsen und durch
dichte Wälder zu unserem Etappenziel, direkt am Bahnhof der
Harzer Schmalspurbahn.
|
Das Talsperrenland: Von Drei Annen Hohne nach Altenbrak (2 Varianten,
jeweils ca. 28 km )
| Abwärts geht es weiter
bis nach Königshütte, wo sich der Weg am Fuß der Ruine der
Königsburg teilt. |
|
Entlang der Bode: die nördliche Variante
Warme und kalte Bode vereinigen sich kurz nach
dem Abzweig. Entlang der Königshütter Überleitungssperre,
hinauf in den Wald nach Rübeland mit den berühmten Tropfsteinhöhlen
und dem noch aktiven Tagebau führt uns dieser Weg. Hier stoßen
wir wieder auf den Fluß, und folgen ihm auf und ab auf seinem
Weg durch Auenwälder und die Wendefurther Talsperre, vorbei
an der imposanten Rappbode-Staumauer,
der größten Trinkwasser-Talsperre Deutschlands, bis nach
Altenbrak.

Die Rappbode-Talsperre
|
Natur pur zwischen dichten Wäldern und weiten Wiesen:
die südliche Variante
Auf den Pfaden der Kaiser und Könige führt die südliche
Strecke über die in den Wald eingebettete Rappbode-Vorsperre
und entlang der Hassel-Vorsperre auf die Hochfläche des Mittelharzes
mit dem schmucken Kurort Hasselfelde, Endstation der Selketalbahn.
Durch den Kurpark führt uns der Weg weiter auf den Köhlerpfad,
dem wir, dem würzigen Duft der Holzkohlemeiler nach, bis
zum Köhlereimuseum folgen. Nach Altenbrak ist es nun nur
noch ein kleiner Sprung.

Die Harz-Köhlerei Stemberghaus
|
|
Drei-Annen-Hohne - Rübeland: ca. 15 km,
4 Std.; Rübeland - Altenbrak: ca. 13km, 4 Std.
|
Drei Annen Hohne - Hasselfelde: ca. 17
km, 5 Std.; Hasselfelde - Altenbrak: ca. 11 km, 3 Std.
|
Übernachtung/Information:
|
Übernachtung/Information:
|
Durchs wildromatische Bodetal: Von Altenbrak nach Thale (ca. 15
km, ca. 4,5 Stunden)
|
Harzer Forellen! In Altenbrak serviert man sie frisch auf
den Tisch. Die leise dahin plätschernde Bode ist ihre Heimat.
Ihr folgen wir, vorbei an der Waldbühne nach Treseburg, wo
wir ins Naturschutzgebiet Bodetal mit dem „Grand Canyon“ des
Harzes einsteigen. Einzigartig ragen die Steilwände auf,
Buchen, Fichten und Eiben krallen sich in den Fels. Hinauf
und wieder hinunter führt uns der Weg und gewährt atemberaubende
Ausblicke. Hier lässt sich die Kondition erproben: Links
hoch auf die Roßtrappe? Oder kurz darauf nach rechts, zum
Hexentanzplatz?
|

Blick in den Bodekessel |
Übernachtung/Information:
|
Wer nicht mehr laufen mag, kann auch
die Seilbahn wählen. Einen der beiden Abstecher sollte man
auf jeden Fall unternehmen, bevor man unten im Tale weiter
nach Thale gelangt, dem Endpunkt des Harzer-Hexen-Stieges und
gleichzeitig dem Anfang einer ganz anderen Wanderung: Auf dem
Harzer-Hexen-Stieg von Thale
nach Osterode! |
Die Brockenumgehung: Von Torfhaus über St. Andreasberg, Braunlage
und Elend nach Königshütte
(gesamt ca. 36 km, ca. 11 Std.)
| Wem der Weg über den Brocken zu beschwerlich
ist, für den ist die Brockenumgehung die geeignete Alternative.
Von Torfhaus zweigt sie nach Süden ab und führt durch den
Nationalpark Harz an der ältesten Talsperre Deutschlands,
dem Oderteich, entlang. |
 |
Übernachtung/Information:
|
Auf dem Rehberger Grabenweg erreichen wir die
alte Bergstadt St. Andreasberg. Der Rehberger Graben erschloss
dem Bergbau im Ort einst das Wasser des Brockengebietes. Die
Grube Samson mit dem Kanarienvogelmuseum geben einen guten
Einblick in das frühere Leben.
Durch die blühenden Bergwiesen führt der Weg weiter, steigt in
das Odertal hinunter und wieder hinauf bis nach Braunlage.
Das Wintersportzentrum im Herzen des Harzes ist auch im Sommer
beliebt und belebt. |
| An der Bremke überqueren wir auf dem Weg nach
Elend die ehemalige innderdeutsche Grenze und erreichen danach
mit dem Hochwasser-schutzbecken bei Mandelholz schon die Ausläufer
des Talsperrensystem der Bode. Im idyllischen Steinbachtral,
kurz vor Königshütte, trifft die Brockenumgehung wieder
auf den Hauptweg. |
|
Mit freundlicher Unterstützung des Harzer
Verkehrsverbandes.
|